Gartenpflege
Unkraut aus Pflasterfugen entfernen: Was wirklich hilft
Unkraut zwischen Pflastersteinen entfernen: Dieser Ratgeber zeigt praktische Methoden, rechtliche Grenzen und Tipps gegen neuen Bewuchs in den Fugen.

Unkraut zwischen Pflastersteinen kann Einfahrten, Wege und Terrassen schnell ungepflegt wirken lassen. Gleichzeitig ist die Entfernung oft aufwendiger, als einzelne kleine Pflanzen zunächst vermuten lassen.
Welche Methode sinnvoll ist, hängt von der Größe der Fläche, dem Bewuchs und dem Zustand der Fugen ab.
Wichtig ist außerdem: Nicht jedes Mittel, das gegen Unkraut wirkt, darf auf befestigten Flächen einfach eingesetzt werden.
Mechanische und thermische Verfahren sind deshalb in vielen Fällen die unkomplizierteste Lösung.
Warum wächst Unkraut zwischen Pflastersteinen?
Auch eine gepflasterte Fläche bleibt nicht dauerhaft frei von organischem Material.
Mit der Zeit sammeln sich in den Fugen beispielsweise:
- Staub
- Erde
- Sand
- Laubreste
- anderes organisches Material
- Pflanzensamen
Treffen dazu Feuchtigkeit und geeignete Temperaturen, können Samen keimen und Pflanzen in den Fugen wachsen.
Besonders häufig betroffen sind:
- Einfahrten
- Gehwege
- Terrassen
- Hofflächen
- wenig genutzte Pflasterbereiche
Je länger sich eine Pflanze entwickeln kann, desto stärker kann sich auch ihr Wurzelsystem in der Fuge etablieren.
Deshalb ist es meist einfacher, kleinen Bewuchs früh zu entfernen, als lange zu warten.
Darf man Unkrautvernichter auf Pflaster verwenden?
Für Pflanzenschutzmittel gelten auf befestigten Außenflächen klare gesetzliche Einschränkungen.
Nach § 12 Pflanzenschutzgesetz dürfen Pflanzenschutzmittel grundsätzlich nicht auf befestigten Freilandflächen angewendet werden.
Dazu können typische Flächen rund um ein Haus gehören, beispielsweise:
- gepflasterte Einfahrten
- befestigte Gehwege
- Hofflächen
- befestigte Plätze
Das Gesetz sieht zwar Möglichkeiten für behördlich genehmigte Ausnahmen vor. Für die gewöhnliche Unkrautentfernung auf einer privaten gepflasterten Fläche sollte jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass ein handelsüblicher Unkrautvernichter einfach verwendet werden darf.
Warum gelten auf befestigten Flächen besondere Regeln?
Auf einer befestigten Fläche können ausgebrachte Stoffe bei Regen oder Reinigung leichter oberflächlich abfließen.
Sie können dadurch beispielsweise in:
- Entwässerungssysteme
- Kanalisation
- Oberflächengewässer
gelangen.
Genau deshalb behandelt das Pflanzenschutzrecht befestigte Freilandflächen anders als Flächen, auf denen bestimmte Pflanzenschutzmittel regulär angewendet werden dürfen.
Für private Einfahrten, Wege und ähnliche Bereiche sind mechanische oder geeignete thermische Verfahren deshalb meist die deutlich unkompliziertere Wahl.
Welche Methoden entfernen Unkraut aus Pflasterfugen?
Eine einzelne Methode ist nicht für jede Fläche automatisch die beste.
Bei der Auswahl sollten insbesondere berücksichtigt werden:
- Größe der Pflasterfläche
- Stärke des Bewuchses
- Breite und Tiefe der Fugen
- Zustand des Fugenmaterials
- Empfindlichkeit des Belags
- verfügbarer Arbeitsaufwand
Bei wenigen Pflanzen kann ein einfacher Fugenkratzer völlig ausreichen. Bei einer großen Einfahrt mit vielen Metern Fuge kann eine andere Methode deutlich sinnvoller sein.
Methode 1: Unkraut mit dem Fugenkratzer entfernen
Der klassische Fugenkratzer ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Bewuchs zwischen Pflastersteinen mechanisch zu entfernen.
Dabei wird die Pflanze aus der Fuge gelöst und möglichst viel vom Wurzelsystem mit entfernt.
Vorteile
- geringe Anschaffungskosten
- sehr gezieltes Arbeiten
- keine Pflanzenschutzmittel notwendig
- gut für kleine Flächen und einzelne Pflanzen
Nachteile
- bei großen Flächen zeitaufwendig
- körperlich anstrengend
- tief sitzende Wurzeln lassen sich nicht immer vollständig entfernen
Für eine kleine Terrasse oder einzelne bewachsene Stellen ist der Fugenkratzer häufig eine praktische Lösung.
Methode 2: Fugen- und Unkrautbürsten
Bei größeren Pflasterflächen können Bürsten die Arbeit beschleunigen.
Je nach Ausführung gibt es:
- Handbürsten
- Bürsten mit langem Stiel
- elektrische Geräte
- motorisierte Systeme
Mechanische Bürsten lösen Pflanzen und Ablagerungen aus beziehungsweise entlang der Fugen.
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen führt mechanische Verfahren ausdrücklich als Möglichkeit zur Unkrautbekämpfung auf befestigten Flächen auf.
Vorteile
- größere Flächen lassen sich schneller bearbeiten
- geeignet für regelmäßige Pflege
- gleichzeitig können lose Ablagerungen entfernt werden
Nachteile
- nicht jeder Belag verträgt jede Bürste gleich gut
- Fugenmaterial kann bei aggressiver Bearbeitung mit herausgelöst werden
- tief verwurzelte Pflanzen können erneut austreiben
Besonders bei älteren oder bereits beschädigten Fugen sollte deshalb mit angepasster Technik gearbeitet werden.
Methode 3: Heißes Wasser gegen Unkraut
Auch hohe Temperaturen können unerwünschte Pflanzen schädigen.
Bei Heißwasserverfahren werden die oberirdischen Pflanzenteile so stark erhitzt, dass Pflanzenzellen geschädigt werden und die behandelten Bereiche anschließend welken.
Der Vorteil ist, dass dafür keine klassischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen.
Allerdings bedeutet eine Behandlung nicht automatisch, dass eine Pflanze dauerhaft verschwunden ist.
Besonders Pflanzen mit kräftigen oder tief reichenden Wurzelsystemen können erneut austreiben.
Deshalb können wiederholte Behandlungen notwendig sein.
Methode 4: Dampf, Heißluft und andere thermische Verfahren
Neben Heißwasser existieren weitere thermische Verfahren.
Dazu gehören beispielsweise:
- Wasserdampf
- Heißluft
- Infrarotverfahren
- andere professionelle Thermosysteme
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass für thermische Unkrautbekämpfung auf befestigten Flächen keine Ausnahmegenehmigung nach § 12 Abs. 2 Pflanzenschutzgesetz erforderlich ist.
Auch hier gilt jedoch:
Thermische Behandlung bedeutet nicht automatisch dauerhaft unkrautfrei.
Je nach Pflanzenart und Wurzelsystem kann neuer Austrieb entstehen.
Methode 5: Unkraut abflammen
Abflammgeräte behandeln die Pflanze ebenfalls mit hoher Temperatur.
Die Pflanze muss dabei nicht vollständig verbrannt werden. Entscheidend ist die starke thermische Schädigung des Pflanzengewebes.
Bei dieser Methode ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich.
In unmittelbarer Umgebung können sich beispielsweise befinden:
- trockene Vegetation
- Hecken
- Holzzäune
- Gartenmöbel
- Mülltonnen
- Fahrzeuge
- Gebäude oder Holzverkleidungen
Bei Trockenheit und erhöhter Brandgefahr kann diese Methode ungeeignet sein.
Geräte sollten ausschließlich entsprechend den Herstellerangaben eingesetzt werden.
Methode 6: Unkraut mit dem Hochdruckreiniger entfernen
Auch ein Hochdruckreiniger kann Bewuchs und Ablagerungen aus Pflasterfugen lösen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass möglichst hoher Druck automatisch zu einem besseren Ergebnis führt.
Bei ungeeigneter Anwendung kann beispielsweise Fugenmaterial ausgespült werden.
Das kann besonders problematisch sein bei:
- bereits lockeren Fugen
- älteren Pflasterflächen
- empfindlichen Oberflächen
- stark ausgewaschenem Fugensand
Deshalb sollten Druck, Abstand und Reinigungsmethode immer zum jeweiligen Belag passen.
Wenn nach einer Reinigung Fugenmaterial fehlt, kann ein fachgerechtes Nacharbeiten der Fugen notwendig werden.
Gardexa arbeitet bei der Pflaster- & Terrassenreinigung materialgerecht und mit angepasstem Druck. Fugensand ist dabei nicht automatisch enthalten und wird nur nach vorheriger Absprache ausgeführt.
Essig gegen Unkraut auf Pflaster: erlaubt oder verboten?
Bei Essig ist die Situation differenzierter, als viele ältere Ratgeber vermuten lassen.
Nach Angaben des Umweltbundesamtes darf Essig seit 2022 als genehmigter Grundstoff unter genau festgelegten Voraussetzungen auch auf befestigten Flächen gegen einzelne Unkräuter eingesetzt werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass beliebige Essigmischungen großflächig auf Einfahrten oder Gehwegen verteilt werden dürfen.
Die zulässige Anwendung ist an konkrete Bedingungen geknüpft. Dazu gehören unter anderem:
- Essig in Lebensmittelqualität
- vorgegebene Konzentration
- Behandlung einzelner Pflanzen statt flächiger Anwendung
- begrenzte Anwendungshäufigkeit
- weitere Vorgaben zur Anwendung
Wer diese Voraussetzungen nicht genau kennt oder einhalten möchte, sollte nicht mit selbst zusammengestellten Essigmischungen experimentieren.
Für die normale Pflege einer Pflasterfläche sind mechanische oder geeignete thermische Verfahren meist einfacher nachvollziehbar.
Salz gegen Unkraut auf Pflaster?
Salz darf auf befestigten Flächen nicht zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden.
Auch wenn Salz Pflanzen schädigen kann, ist es kein sinnvoller Ersatz für eine fachgerechte mechanische oder thermische Entfernung.
Zusätzlich kann Salz unerwünschte Auswirkungen auf angrenzende Vegetation, Böden und andere Bereiche haben.
Eine Anleitung für Salzlösungen oder ähnliche Hausmittel gehört deshalb nicht zu einer verantwortungsvollen Pflasterpflege.
Muss man die Wurzeln vollständig entfernen?
Wenn sich eine Pflanze mechanisch entfernen lässt, ist es sinnvoll, möglichst viel vom Wurzelsystem mit herauszunehmen.
Wird ausschließlich der sichtbare Teil entfernt, kann eine Pflanze je nach Art relativ schnell wieder austreiben.
Das bedeutet aber nicht, dass jede einzelne Wurzel vollständig aus einer schmalen Pflasterfuge entfernt werden muss oder überhaupt entfernt werden kann.
Bei stark etablierten Pflanzen kann deshalb eine Kombination sinnvoll sein aus:
- mechanischer Entfernung
- regelmäßiger Kontrolle
- erneuter Entfernung bei Austrieb
Gerade bei Wurzelunkräutern kann die Pflege mehrere Durchgänge erfordern.
Kann man Unkraut aus Pflasterfugen dauerhaft entfernen?
Eine dauerhaft vollkommen unkrautfreie Außenfläche lässt sich seriös kaum garantieren.
Neue Samen können immer wieder durch:
- Wind
- Tiere
- Gartenarbeiten
- Erde und Staub
- angrenzende Pflanzen
in die Fugen gelangen.
Auch Gardexa gibt deshalb keine Zusage auf dauerhaft unkrautfreie Flächen.
Der zukünftige Aufwand lässt sich aber durch regelmäßige Pflege reduzieren.
Wie kann man neuem Unkraut vorbeugen?
Einige einfache Maßnahmen können verhindern, dass sich Bewuchs schnell stark etabliert.
Pflaster regelmäßig kehren
Regelmäßiges Kehren entfernt organisches Material, bevor sich größere Mengen in den Fugen ansammeln.
Dazu gehören beispielsweise:
- Erde
- Laub
- Samen
- Staub
- Pflanzenreste
Kleine Pflanzen früh entfernen
Ein kleiner Keimling lässt sich meist leichter beseitigen als eine Pflanze, die bereits ein größeres Wurzelsystem aufgebaut hat.
Regelmäßige kurze Kontrollen können deshalb langfristig weniger Arbeit verursachen als seltene große Reinigungsaktionen.
Fugen im Blick behalten
Stark ausgewaschene oder beschädigte Fugen können mehr Raum für Ablagerungen und Bewuchs bieten.
Wenn Fugenmaterial fehlt oder Schäden sichtbar sind, kann eine fachgerechte Instandsetzung sinnvoll sein.
Organische Ablagerungen nicht liegen lassen
Moos, Laubreste, Erde und andere Ablagerungen speichern Feuchtigkeit und bieten neuen Pflanzen bessere Wachstumsbedingungen.
Eine saubere Oberfläche erleichtert deshalb auch die laufende Pflege der Fugen.
Unkraut entfernen oder die gesamte Pflasterfläche reinigen?
Unkraut ist häufig nicht das einzige Problem einer älteren oder länger nicht gepflegten Pflasterfläche.
Zusätzlich können vorhanden sein:
- Grünbelag
- Moos
- oberflächlicher Schmutz
- organische Ablagerungen
- verfärbte Bereiche
Wenn nur einzelne Pflanzen zwischen ansonsten sauberen Steinen wachsen, reicht eine gezielte Unkrautentfernung häufig aus.
Ist dagegen die gesamte Fläche sichtbar verschmutzt, kann eine kombinierte beziehungsweise vollständige Pflasterreinigung sinnvoller sein.
Mehr über typische Preisfaktoren erfahren Sie in unserem Ratgeber Pflasterreinigung Kosten: Was kostet die Reinigung pro m²?.
Die entsprechende Gardexa-Leistung finden Sie unter Pflaster- & Terrassenreinigung.
Unkraut selbst entfernen oder einen Dienstleister beauftragen?
Bei kleinen Flächen und geringem Bewuchs lässt sich Unkraut häufig problemlos selbst entfernen.
Das gilt beispielsweise bei:
- wenigen einzelnen Pflanzen
- kleinen Terrassen
- kurzen Wegen
- gut zugänglichen Fugen
Bei größeren Flächen verändert sich der Arbeitsaufwand schnell.
Professionelle Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn:
- eine große Einfahrt betroffen ist
- sehr viele Fugen bewachsen sind
- der Bewuchs bereits stark ausgeprägt ist
- mechanische Arbeit sehr zeitintensiv wäre
- gleichzeitig Moos oder andere Verschmutzungen entfernt werden sollen
- eine regelmäßige Pflege gewünscht ist
Gerade bei gepflasterten Flächen sollte zudem berücksichtigt werden, dass nicht nur die Quadratmeterzahl, sondern auch die Anzahl und Beschaffenheit der Fugen den tatsächlichen Aufwand beeinflussen kann.
Welche Angaben helfen für ein Angebot?
Für eine erste Einschätzung sind meist bereits wenige Informationen hilfreich:
- Ort
- ungefähre Größe der Fläche
- Fotos der gesamten Fläche
- Nahaufnahmen der bewachsenen Fugen
- Art des Pflasters, falls bekannt
- Hinweise zur Zugänglichkeit
- Information, ob nur Unkraut entfernt oder die gesamte Fläche gereinigt werden soll
Fotos sind besonders hilfreich, weil darauf sowohl die Stärke des Bewuchses als auch der Zustand der Oberfläche und Fugen erkennbar sein können.
Unkrautentfernung bei Gardexa
Gardexa entfernt unerwünschten Bewuchs aus vereinbarten Garten- und Flächenbereichen, darunter auch Fugen und Wege.
Die Unkrautentfernung beginnt aktuell bei 3 € pro m². Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Bewuchs, Untergrund und vereinbartem Umfang ab.
Mehr zur Leistung finden Sie unter Unkrautentfernung von Gardexa.
Wenn zusätzlich Grünbelag, Moos oder Schmutz auf der gesamten Fläche entfernt werden sollen, finden Sie weitere Informationen unter Pflaster- & Terrassenreinigung.
Unsere aktuellen Startpreise finden Sie in der Gardexa-Preisübersicht.
Wie sich die Kosten einer professionellen Flächenreinigung zusammensetzen, erklären wir außerdem im Ratgeber Pflasterreinigung Kosten: Was kostet die Reinigung pro m²?.
Für eine erste Einschätzung senden Sie uns am besten einige Fotos und die ungefähre Größe der betroffenen Fläche. So lässt sich häufig bereits beurteilen, welcher Arbeitsumfang zu erwarten ist.
Quellen & Hinweise
Für die rechtlichen und fachlichen Hinweise wurden insbesondere folgende Quellen verwendet:
- § 12 Pflanzenschutzgesetz – Vorschriften für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln
- Umweltbundesamt – Unkraut vergeht nicht?
- Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen – Nichtchemische Verfahren zur Unkrautbekämpfung
Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle rechtliche Beratung. Bei Unsicherheit über die zulässige Anwendung eines Mittels sollten die aktuellen Anwendungsvorgaben beziehungsweise die zuständige Pflanzenschutzbehörde geprüft werden.
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Unkrautentfernung ansehenHäufige Fragen
Das hängt von Fläche und Bewuchs ab. Bei kleinen Bereichen eignet sich häufig ein Fugenkratzer. Für größere Flächen können mechanische Bürsten oder geeignete thermische Verfahren sinnvoller sein.
Pflanzenschutzmittel dürfen nach § 12 PflSchG grundsätzlich nicht auf befestigten Freilandflächen angewendet werden. Für bestimmte Fälle sind behördlich genehmigte Ausnahmen möglich.
Essig ist nicht pauschal erlaubt. Als genehmigter Grundstoff darf er nur unter genau festgelegten Voraussetzungen zur Einzelpflanzenbehandlung eingesetzt werden. Eine beliebige oder flächige Anwendung von Essiglösungen auf Pflasterflächen ist damit nicht zulässig.
Ja. Hohe Temperaturen können Pflanzenzellen schädigen. Bei kräftigen oder tief verwurzelten Pflanzen können allerdings mehrere Behandlungen notwendig sein.
Eine dauerhaft vollständig unkrautfreie Fläche lässt sich seriös kaum garantieren. Regelmäßiges Kehren, frühes Entfernen kleiner Pflanzen und gepflegte Fugen können den neuen Bewuchs jedoch deutlich reduzieren.
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