Kosten & Preise

Gartenpflege Kosten: Was kostet ein Gärtner?

Was kostet professionelle Gartenpflege? Dieser Ratgeber erklärt typische Preisstrukturen, wichtige Kostenfaktoren und worauf Sie beim Vergleich von Angeboten achten sollten.

Veröffentlicht am 11. August 2026Aktualisiert am 22. August 2026Kosten & PreiseVon Gardexa
Gartenpflege mit Rasen- und Beetarbeiten – Kosten und Preisfaktoren

Eine professionelle Gartenpflege lässt sich nicht mit einem einzigen Preis beantworten. Entscheidend sind unter anderem die Größe und der Zustand der Fläche, die gewünschten Arbeiten, die Zugänglichkeit und der Aufwand für Grünschnitt.

Als grobe Marktorientierung werden für Gärtner und Gartenpfleger in Erftstadt derzeit häufig Stundensätze von etwa 35 bis 60 Euro genannt. Der tatsächliche Auftragspreis kann jedoch deutlich davon abweichen.

Bei Gardexa beginnt allgemeine Gartenpflege bei 59 € pro Einsatz. Der konkrete Preis wird vor Arbeitsbeginn anhand des tatsächlichen Umfangs festgelegt.

Was kostet Gartenpflege?

Gartenpflege kann auf unterschiedliche Weise berechnet werden. Deshalb sind Angebote nicht immer direkt miteinander vergleichbar.

Stundenpreis Geeignet für Arbeiten, deren Aufwand vorher schwer genau einzuschätzen ist.

Preis pro m² Sinnvoll bei klar messbaren Flächen und standardisierbaren Arbeiten.

Preis pro laufendem Meter Wird teilweise bei Hecken oder längeren Pflanzbereichen verwendet.

Pauschalpreis / Preis pro Einsatz Geeignet, wenn der Arbeitsumfang vorher klar definiert werden kann.

Ein Stundenpreis allein sagt daher noch wenig darüber aus, was der komplette Auftrag am Ende kostet.

Ein Anbieter kann beispielsweise einen niedrigeren Stundenpreis berechnen, dafür aber Anfahrt, Entsorgung oder Maschineneinsatz separat abrechnen. Ein anderer Anbieter kalkuliert diese Positionen bereits teilweise in einen Pauschalpreis ein.

Entscheidend ist deshalb immer, welche Leistungen im angebotenen Preis tatsächlich enthalten sind.

Was kostet ein Gärtner pro Stunde?

Für klassische Gartenpflege werden häufig Stundenpreise im mittleren zweistelligen Bereich genannt. Für Erftstadt finden sich derzeit beispielsweise Richtwerte von etwa 35 bis 60 Euro pro Stunde.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass zwei Stunden Arbeit auch genau dem doppelten Stundenpreis entsprechen.

Zusätzlichen Einfluss können unter anderem haben:

  • Anfahrt
  • Mindestaufwand
  • Anzahl der eingesetzten Personen
  • benötigte Maschinen und Geräte
  • Vorbereitung der Fläche
  • Grünschnitt
  • Transport und Entsorgung
  • schwierige Zugänglichkeit

Gerade bei kleineren Aufträgen ist deshalb ein Preis pro Einsatz oder eine vorher vereinbarte Pauschale häufig aussagekräftiger als ein reiner Stundenlohn.

Welche Faktoren bestimmen die Kosten der Gartenpflege?

Zwei Gärten mit derselben Fläche können einen völlig unterschiedlichen Pflegeaufwand verursachen. Für eine realistische Einschätzung sind deshalb mehrere Faktoren wichtig.

Größe der Fläche

Je größer die zu pflegende Fläche ist, desto höher ist grundsätzlich der Arbeitsaufwand.

Allerdings steigen die Kosten nicht zwangsläufig proportional mit jedem Quadratmeter. Bei größeren, gut zugänglichen Flächen kann effizienter gearbeitet werden als bei vielen kleinen oder verwinkelten Bereichen.

Zustand des Gartens

Ein regelmäßig gepflegter Garten benötigt meist weniger Zeit als eine Fläche, die über mehrere Monate oder Jahre stark zugewachsen ist.

Besonders relevant sind beispielsweise:

  • hohes Gras
  • dichter Wildwuchs
  • stark bewachsene Beete
  • große Mengen Unkraut
  • überwachsene Wege oder Randbereiche
  • viel Laub oder Schnittgut

Aus einer normalen Pflege kann dadurch schnell ein deutlich umfangreicherer Auftrag werden.

Art der Arbeiten

„Gartenpflege“ ist ein Sammelbegriff.

Das Mähen einer Rasenfläche verursacht einen anderen Aufwand als:

  • Beetpflege
  • Unkrautentfernung
  • Strauchschnitt
  • Heckenschnitt
  • Laubentfernung
  • saisonale Pflegearbeiten

Deshalb ist es sinnvoll, bereits bei der Anfrage möglichst genau zu beschreiben, welche Arbeiten erledigt werden sollen.

Zugänglichkeit

Auch der Zugang zum Garten beeinflusst den Aufwand.

Kann ein Rasenmäher direkt vom Fahrzeug auf die Fläche gebracht werden, ist das einfacher als ein Garten, der nur über Treppen, schmale Durchgänge oder durch das Wohnhaus erreichbar ist.

Solche Details wirken auf den ersten Blick nebensächlich, können den benötigten Zeitaufwand aber deutlich verändern.

Höhe und Schwierigkeit

Bei höheren Hecken, Sträuchern oder schwer erreichbaren Bereichen kann zusätzliche Ausrüstung notwendig werden.

Auch die Arbeitsgeschwindigkeit sinkt, wenn Bereiche nur eingeschränkt erreichbar sind oder besonders vorsichtig gearbeitet werden muss.

Maschinen und Geräte

Nicht jede Gartenarbeit benötigt dieselbe Ausrüstung.

Für einfache Pflegearbeiten reichen häufig Standardgeräte. Bei größeren oder stark verwachsenen Flächen können leistungsstärkere Maschinen oder zusätzliche Werkzeuge erforderlich sein.

Auch das kann in die Kalkulation eines Auftrags einfließen.

Grünschnitt und Entsorgung

Nach Gartenarbeiten entsteht häufig mehr Schnittgut, als zunächst erwartet wird.

Deshalb sollte vor Arbeitsbeginn geklärt werden:

  • Bleibt das Schnittgut auf dem Grundstück?
  • Wird es gesammelt oder gebündelt?
  • Soll der Dienstleister es abtransportieren?
  • Wie groß ist die Menge?

Bei Gardexa kann das Sammeln oder Bündeln des Grünschnitts nach Absprache Teil des Auftrags sein.

Wenn Gardexa das Material zusätzlich transportiert und entsorgt, wird die tatsächliche Entsorgungsgebühr zuzüglich 5 € Transport berechnet. Größere Mengen werden individuell vereinbart.

Beispiele: Wie können sich Gartenpflege-Kosten zusammensetzen?

Die folgenden Beispiele zeigen bewusst keine verbindlichen Gardexa-Preise. Sie sollen verdeutlichen, warum allein die Grundstücksgröße nicht ausreicht, um einen Auftrag zu kalkulieren.

Beispiel 1: Kleiner, regelmäßig gepflegter Garten

Ein kleiner Garten soll regelmäßig gepflegt werden.

Die Rasenfläche ist gut zugänglich, das Gras hat normale Höhe und in einigen Beeten muss leicht nachgearbeitet werden.

Der Arbeitsumfang ist relativ gut vorhersehbar.

Hier kann ein Preis pro Einsatz sinnvoller sein als eine komplizierte Abrechnung einzelner Minuten oder Quadratmeter.

Beispiel 2: Gleich große Fläche, aber stark verwachsen

Ein zweiter Garten hat ungefähr dieselbe Größe.

Das Gras ist jedoch sehr hoch, die Beetkanten sind überwachsen und größere Mengen Pflanzenmaterial müssen entfernt werden.

Obwohl die Fläche gleich groß ist, kann der notwendige Arbeitsaufwand deutlich höher sein.

Genau deshalb sind pauschale Aussagen wie „100 m² Garten kosten immer X Euro“ wenig zuverlässig.

Beispiel 3: Regelmäßige Gartenpflege

Bei regelmäßig vereinbarten Pflegearbeiten bleibt der Zustand des Gartens meist besser kalkulierbar.

Statt bei jedem Termin zunächst starken Überwuchs zu beseitigen, können die notwendigen Arbeiten kontinuierlich durchgeführt werden.

Wie hoch die monatlichen Kosten sind, hängt deshalb vor allem davon ab:

  • wie oft gearbeitet wird
  • welche Arbeiten vereinbart sind
  • wie groß die Fläche ist
  • wie schnell der Garten zwischen den Terminen wächst

Ein allgemeiner Monatsbetrag wäre ohne diese Angaben wenig aussagekräftig.

Stundenpreis, Quadratmeterpreis oder Pauschale: Was ist besser?

Keine Abrechnungsform ist grundsätzlich die beste.

Ein Stundenpreis eignet sich besonders, wenn der tatsächliche Aufwand vorher nur schwer vorhersehbar ist.

Ein Quadratmeterpreis kann sinnvoll sein, wenn eine klar definierte Fläche mit einer vergleichbaren Tätigkeit bearbeitet wird.

Ein Pauschalpreis oder Preis pro Einsatz gibt dem Auftraggeber dagegen besonders viel Planungssicherheit, wenn der Umfang vorher eindeutig festgelegt werden kann.

Wichtiger als die Abrechnungsform selbst ist deshalb, dass klar geregelt ist:

  • was erledigt wird
  • was im Preis enthalten ist
  • welche Zusatzkosten entstehen können
  • wann zusätzliche Arbeiten vorher abgestimmt werden

Was gehört typischerweise zur Gartenpflege?

Welche Arbeiten unter „Gartenpflege“ angeboten werden, unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb.

Typische Pflegearbeiten können beispielsweise sein:

  • Rasen mähen
  • Rasenkanten bearbeiten
  • Beete pflegen
  • Unkraut entfernen
  • Laub aufnehmen
  • Sträucher zurückschneiden
  • kleinere Pflege- und Aufräumarbeiten
  • saisonale Arbeiten im Frühjahr oder Herbst

Spezialisierte Arbeiten oder umfangreiche Gartenumgestaltungen sollten davon getrennt betrachtet werden.

Auch deshalb lohnt es sich, Angebote nicht nur anhand des Gesamtpreises, sondern anhand des tatsächlichen Leistungsumfangs zu vergleichen.

Wie vergleicht man Gartenpflege-Angebote richtig?

Der niedrigste Stundenpreis ist nicht automatisch das günstigste Angebot.

Vor einer Beauftragung sollten Sie prüfen:

  1. Welche Arbeiten sind konkret enthalten?
  2. Wird nach Stunden, Fläche oder pauschal abgerechnet?
  3. Gibt es einen Mindestaufwand?
  4. Ist die Anfahrt enthalten?
  5. Wer sammelt den Grünschnitt?
  6. Ist die Entsorgung enthalten oder wird sie separat berechnet?
  7. Werden zusätzliche Maschinen extra berechnet?
  8. Ist der angebotene Preis verbindlich oder nur eine Schätzung?
  9. Werden zusätzliche Arbeiten vorher abgestimmt?

Besonders hilfreich ist ein Angebot, in dem der vereinbarte Arbeitsumfang klar beschrieben wird.

So lassen sich verschiedene Anbieter wesentlich besser vergleichen als ausschließlich über den Stundenpreis.

Welche Angaben braucht ein Gartenservice für ein gutes Angebot?

Je genauer die Anfrage ist, desto besser kann ein Gartenservice den Aufwand einschätzen.

Für eine erste Einschätzung helfen meist bereits:

  1. Ort
  2. ungefähre Fläche oder Maße
  3. gewünschte Arbeiten
  4. aktuelle Fotos
  5. Information zum Grünschnitt
  6. Hinweise zur Zugänglichkeit

Fotos sind besonders hilfreich, weil sie den aktuellen Zustand wesentlich besser zeigen können als eine reine Flächenangabe.

Bei Gardexa reichen in vielen Fällen bereits zwei bis drei Fotos und ungefähre Maße für eine erste Einschätzung. Bei größeren oder unklaren Arbeiten kann eine Besichtigung sinnvoll sein.

Kann man Gartenpflege von der Steuer absetzen?

Gartenpflege kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich als haushaltsnahe Dienstleistung berücksichtigt werden.

Für haushaltsnahe Dienstleistungen kann sich die tarifliche Einkommensteuer unter den Voraussetzungen des § 35a EStG um 20 % der begünstigten Aufwendungen, höchstens jedoch um 4.000 € pro Jahr, ermäßigen.

Wichtig sind dabei insbesondere eine ordnungsgemäße Rechnung und eine unbare Zahlung auf das Konto des Dienstleisters. Barzahlungen werden für diese Steuerermäßigung grundsätzlich nicht anerkannt.

Welche Kosten im konkreten Fall berücksichtigt werden können, hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen und der Art der Leistung ab. Im Zweifel sollte dies mit dem Finanzamt oder einer steuerlichen Beratung geklärt werden.

Was kostet Gartenpflege bei Gardexa?

Bei Gardexa beginnt allgemeine Gartenpflege bei:

ab 59 € pro Einsatz

Der tatsächliche Preis hängt insbesondere von Fläche, Zustand, Umfang und Zugang ab. Vor Arbeitsbeginn werden der vereinbarte Arbeitsumfang und der Preis festgelegt.

Weitere Gardexa-Startpreise sind:

  • Rasenmähen ab 49 € / Einsatz
  • Heckenschnitt ab 79 € / Einsatz
  • Unkrautentfernung ab 3 € / m²
  • saisonale Gartenpflege ab 129 € / Einsatz

Die aktuellen Preise und Bedingungen finden Sie in unserer Preisübersicht.

Mehr zur allgemeinen Leistung finden Sie unter Gartenpflege von Gardexa.

Wenn Sie eine erste Einschätzung möchten, senden Sie am besten einige Fotos, ungefähre Maße und eine kurze Beschreibung der gewünschten Arbeiten. So lässt sich wesentlich besser beurteilen, welcher Aufwand tatsächlich notwendig ist.

Quellen & Hinweise

Für die Preisorientierung und steuerlichen Hinweise wurden unter anderem folgende Quellen herangezogen:

Preisangaben zu externen Marktwerten dienen lediglich der Orientierung. Gardexa-Preise sind davon getrennt zu betrachten.

Passende Leistung

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Senden Sie uns einige Fotos, die ungefähre Fläche und die gewünschten Arbeiten. Wir prüfen den Aufwand und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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Häufige Fragen

Als grobe Orientierung werden für klassische Gartenpflege häufig Stundenpreise im mittleren zweistelligen Bereich genannt. Der tatsächliche Auftragspreis hängt jedoch unter anderem von Tätigkeit, Fläche, Zustand, Anfahrt, Geräten und Entsorgung ab. Ein Stundenpreis allein reicht deshalb nicht aus, um die Gesamtkosten zuverlässig einzuschätzen.

Ein Quadratmeterpreis eignet sich vor allem für klar messbare und vergleichbare Arbeiten. Allgemeine Gartenpflege besteht jedoch häufig aus unterschiedlichen Tätigkeiten, sodass ein Preis pro Einsatz, eine Pauschale oder eine Abrechnung nach Aufwand sinnvoller sein kann.

Die monatlichen Kosten hängen von der Häufigkeit der Einsätze, der Gartengröße und den vereinbarten Arbeiten ab. Ein kleiner Garten mit regelmäßiger Pflege verursacht einen anderen Aufwand als eine größere oder stark wachsende Fläche. Ohne diese Angaben ist ein seriöser pauschaler Monatsbetrag kaum möglich.

Das hängt vom jeweiligen Anbieter und Auftrag ab. Bei Gardexa kann das Sammeln oder Bündeln nach Absprache Teil der Arbeiten sein. Wenn Gardexa den Grünschnitt transportiert und entsorgt, werden die tatsächlichen Entsorgungskosten zuzüglich 5 € Transport berechnet. Größere Mengen werden individuell vereinbart.

Gartenpflege kann unter bestimmten Voraussetzungen als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG steuerlich begünstigt sein. Dabei kann sich die tarifliche Einkommensteuer um 20 % der begünstigten Aufwendungen, höchstens jedoch um 4.000 € pro Jahr, ermäßigen. Voraussetzung sind unter anderem eine Rechnung und eine unbare Zahlung. Welche Kosten im Einzelfall berücksichtigt werden können, hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen ab.

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